AllgemeinWettkämpfe

Die Lauffreunde beim Rennsteigstaffellauf

Team Heipa Eichsfeld

Am Samstag fand nach 2jähriger Pause der 22. Rennsteig-Staffellauf statt. Dieser führt in 10 Abschnitten von Hörschel nach Blankenstein. Für uns ist dies immer ein Event das wir gemeinsam von Hörschel bis nach Blankenstein erleben möchten. Der Spaß sollte dieses Jahr im Vordergrund des Staffellaufs stehen. Auf Grund der eingeschränkten Parkmöglichkeiten in Hörschel und an der Hohen Sonne, fuhr der erste Bus nach Hörschel. Der 2. Bus fuhr  zur Hohen Sonne. Ab dem kleinen Inselsberg fuhren wir dann gemeinsam die Wechselpunkte an. Dieses Jahr waren wir jedoch überrascht, was uns auf dem Parkplatz am kleinen Inselsberg erwartete. Der Parkplatz war für eine Kart- Veranstaltung zur Hälfte gesperrt. Jeder kann sich jetzt sicher vorstellen was wir dort antrafen. Chaos, keine freien Parkplätze und alle Busse und PKWs wollten auf den Parkplatz bzw. wieder heraus und dazwischen noch die Läufer mit ihrer Radbegleitung. Wir waren froh, dass wir bei keinem angefahrenen Läufer erste Hilfe leisten mussten, denn das dort keiner angefahren wurde war reine Glückssache ( bei 177 Staffeln).

So machten wir uns am Samstagmorgen gegen 4:00 auf den Weg nach Hörschel. Der 1. Bus war mit Gunnar, Karsten, Matthias H., und unserem Radfahrer Martin besetzt. Gegen 5:00 Uhr trafen wir dann in Hörschel bei kühlen Temperaturen um 11 Grad und wolkenlosem Himmel ein. Dies sollte die letzte kühle Stunde an diesem Tag für uns sein, denn die Temperaturen stiegen noch bis auf 32 Grad im Schatten an. In der Sonne fehlte an 40 Grad nicht viel. Der 2. Bus fuhr kurz danach mit Frank D., Frank G., Udo, Sten, Mario und Sylvio direkt zur Hohen Sonne. Robin und Raik mussten ihren Wechselpunkt aus terminlichen Gründen leider alleine anfahren.

Um 6:00 Uhr viel der Startschuss für die 118 Männerstaffeln, unter ihnen als erster Starter unseres Teams Matthias. Die 1. Etappe führte von Hörschel zur Hohen Sonne. Auf dem Weg zur Hohen Sonne ging es ca. 490 Höhenmeter bergauf. Matthias brauchte für die 14 Kilometer 1:06:16 Stunden und übergab als 11. den Transponder an Frank G., der die 2. Etappe von der Hohen Sonne zum Kleinen Inselsberg übernahm. Die 2. Etappe war die anspruchsvollste des gesamten Staffellaufs. Auf den 19,9 Kilometern mussten 675 Höhenmeter überwunden werden. Frank gelang dies mit einer starken Leistung. Er benötigte  nur 1:29:18 Stunden für die 19,9 Kilometer und war Achtschnellster aller Männerteams.  Mario lief dann die 3. Etappe von der Grenzwiese zur Neuen Ausspanne dabei musste er ca. 220 Höhenmeter überwinden. Da Mario noch nicht soviel Wettkampferfahrung hat wurde er von Sten begleitet. Die beiden brauchten für die 14 Kilometer lange Strecke 1:19:01 Stunden. Mario war mit seiner Zeit 63. der Männerstaffeln. Mario übergab nun den Staffelstab an Udo. Udo lief von der Neuen Ausspanne zum Grenzadler bei Oberhof. Seine Strecke war 13,7 Kilometer lang und er musste ca. 270 Höhenmeter überwinden. Nach 1:12:17 Stunden erreichte er den Wechselpunkt am Grenzadler. Mit dieser Zeit belegte er den 32. Platz unter den Männerstaffeln. Udo übergab nun den Transponder an Robin der die nächsten 20 Kilometer mit 440 Höhenmeter laufen durfte. Spätestens ab jetzt war das Wetter nicht mehr das, was ein Läufer sich für einen Wettkampf wünscht. In der Sonne Temperaturen bis zu 40 Grad und wenn man Schatten suchte, war da auch nicht mehr soviel wie vorriges Jahr. Da hatte uns der Borkenkäfer ganz schön geärgert. Es ging vom Grenzadler über den höchsten Berg des Thüringer Waldes, dem Gr.Beerberg zur Schmücke nach Allzunah. Dort traf er nach 1:37:00 Stunden ein. Dies bedeutete für Robin den 23. Platz auf diesem Abschnitt unter den Männerstaffeln. Robin übergab nun an Frank D.. Frank durfte von Allzunah zum Sportplatz in Masserberg laufen. Er lief diesen Abschnitt schon vorriges Jahr bei unserem eigenen Rennsteig-Staffellauf. So kannte er die Tücken dieser Strecke und wusste, was auf ihn zukam. Nach 1:49.14 Stunden hatte er die 18 Kilometer mit 400 Höhenmetern überstanden und konnte den Transponder an Gunnar weitergeben. Mit dieser Zeit war er 59. der Männerstaffeln.  Gunnar lief dann von Masserberg nach Neuhaus. Frank G. unterstützte ihn auf dieser anspruchsvollen und durch die Hitze noch schwierigeren Strecke. Gunnar kämpfte sich durch und brauchte für die 20,2 Kilometer lange Strecke mit über 300 Höhenmetern 2:04:48 Stunden. Er belegte mit dieser Zeit den 86. Platz unter den Männerstaffeln. Er übergab in Neuhaus den Staffelstab an Karsten, der zum Parkplatz an der Schildwiese lief. Eine vermeintlich einfache Strecke mit 13,5 Kilometer Länge und ca.120 Höhenmetern. Aber Heute war auch diese Strecke nicht einfach, es gab nur Sonne, Sonne, Sonne. Karsten erreichte nach 1:13:56 Stunden den Wechselpunkt an der Schildwiese, dies bedeutete den 30. Platz bei den Männerstaffeln, er übergab den Transponder an Sylvio der nun zur Wechselstelle nach Brennersgrün lief. Sylvio zeigte auf der 16 Kilometer langen Strecke seine gute Form. Er bewältigte seine Etappe mit ca. 190 Höhenmetern in 1:16:51 Stunden, dies war die 12.schnellste Zeit unter den Männerteams. Sylvio übergab am letzten Wechselpunkt in Brennersgrün den Staffelstab an Raik. Raik lief die letzte Etappe von Brennersgrün nach Blankenstein. Die Etappe war mit 20,5 Kilometern die Längste des Staffellaufs. Raik benötigte 1:33:32 Stunden bis ins Ziel, wo er von allen Teammitgliedern die letzten Meter begleitet wurde. Raik war auf seinem Abschnitt 15. der Männerstaffeln. Das Team belegte den 19. Platz von 118 Männerstaffeln und den24.Gesamtplatz von 177 gestarteten Staffeln. Eine Platzierung mit der wir nicht gerechnet hatten. Den größten Anteil an diesem Erfolg hat sicher unsere Radbegleitung Martin, der die komplette Strecke, 170 Kilometer, unsere Läufer begleitete. Bei ihm dürfen wir uns auch bedanken das alle Gesund ins Ziel gekommen sind. Wir waren sicher mit 36 Litern ISO-Drinks, 50 Liter Wasser, Bananen und Riegeln gut vorbereitet aber dies muss auch jeder Läufer bekommen und dies übernahm Martin hervorragend. Nebenbei versorgten wir auch noch einen Feuerwehrmann und einige Läufer auf der Strecke die keine Getränke mehr hatten.

Im Ziel angekommen füllten wir unsere leeren Speicher mit isotonischen Getränken und Kohlenhydraten wieder auf ehe wir uns ins Hotel verabschiedeten. Dort gönnten wir uns noch einen Schlummertrunk ehe wir müde in unsere Betten fielen. Am Sonntagmorgen ließen wir den Staffellauf beim gemeinsamen Frühstück ausklingen. Nach dem gemeinsamen Foto ging es dann gemeinsam zurück ins Eichsfeld.

Unsere Mädels bei den Heipa Speedy Ladys

Von den Lauffreunden liefen Irene, Katrin, Steffi und Manuela in der Frauenstaffel der Speedy Ladies mit. Diese wurde von Manuela organisiert.

Die Frauenstaffel startete schon um 5:00 Uhr in Hörschel. Irene durfte die 2. Etappe von der Hohen Sonne zum kleinen Inselsberg laufen. Für die schwerste Strecke des Staffellaufs benötigte sie 2:10:01 Stunden und belegte den 8. Platz bei den Frauenstaffeln. Die 3. Etappe vom kleinen Inselsberg zur Neuen Ausspanne lief dann Manuela, sie brauchte für die 13,7 Kilometer 1:39:43 Stunden und belegte den 11. Platz bei den Frauenstaffeln. Die 6. Etappe von Allzunah nach Masserberg durfte Katrin laufen. Sie lief die 18 Kilometer ohne Radbegleitung in 1:56:09 Std. dies bedeutete den 8. Platz unter den Frauenstaffeln. Steffi lief dann die 8. Etappe von Neuhaus zum Parkplatz an der Schildwiese. Sten begleitete sie dabei und brachte sie sicher ins Ziel. Steffi brauchte für die 13,5 Kilometer 1:15 Std. Leider funktionierte der Transponder nicht um ihre Zeit zu messen. Am Ende belegten die Speedy Ladys den 8. Platz bei den Frauenstaffeln. Sie benötigten 17:55:36 Stunden und waren über 35 Minuten schneller als 2019.

Es war wieder ein anstrengendes aber schönes Wochenende. Alle waren sich einig, dass wir dies wiederholen werden. Nächstes Jahr werden wir noch versuchen eine Mixstaffel an den Start zu bringen.

Die Lauffreunde gratulieren allen Läufern zu ihrer Leistung und bedanken sich bei Martin für die hervorragende Radbegleitung.                                                                                                                            Alle können Stolz auf ihre gezeigten Leistungen bei diesem Wetter sein.

Wir bedanken uns  bei unserem Sponsor der Firma Heipa für die großzügige Unterstützung

und beim Rennsteiglaufverein für die Ausrichtung der Veranstaltung. Wieso es nach 21 Veranstaltungen solche Probleme gab, können wir sicher nicht beurteilen aber wenn wir als Gesamt24. von 177 Teams 30 Minuten vor dem Notstart ins Rennen gehen stellt man sich doch die Frage wer organisiert so was ? Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken die Notstarts aufzugeben und eine Deadline einzuführen. Wäre sicher für alle besser wenn man z.B. sagt wer um eine bestimmte Uhrzeit nicht an einem der letzten Wechselpunkte ist für den ist Schluss.

 

 

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